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Mittwoch, den 22.05.2019
Kosmetiktuben aus biobasiertem Polyethylen –ressourcenschonend, recyclingfähig und verkaufsfördernd

Kosmetiktuben aus dem biobasierten Green PE von Braskem kombinieren Nachhaltigkeit und Recyclingfähigkeit mit Attraktivität im Verkaufsregal und erfüllen damit die Forderungen von Markenartiklern und Endverbrauchern.

Anwendungsgerechte Biopolymere

Das Portfolio von FKuR bietet eine umfangreiche Auswahl an biobasierten Kunststoffen für die Herstellung von Kosmetikverpackungen. Alle Typen kombinierendie erforderlichen mechanischen und Barriereeigenschaftenmit entsprechender Beständigkeit gegen die Inhaltsstoffe und guter Bedruckbarkeit füreine hohe Attraktivität auch ohne Umverpackung. Speziell für das Extrusionsblasformen von Tuben eignet sich das biobasierte Polyethylen Green PE, das Braskem aus dem nachwachsenden Rohstoff Zuckerrohr herstellt. Je nach Anwendung stehen dafür zu über 90%biobasierte PE-HD-Typen, zu über 95 % biobasierte PE-LD-Typensowie zu über 80% biobasierte PE-LLD-Typen (nach ASTM D 6866) zur Verfügung. Darüber hinaus bietet FKuR mit Terralene LL 1712ein eigenes Compound für die Tubenherstellung an, das auf Green PEbasiert.

Die mechanischenEigenschaften und die Recyclingfähigkeit dieser Werkstoffe entsprechen denen der herkömmlichen erdölbasiertenPE-Typen. Somit sind sie auch in den gleichen Anwendungen einsetzbar und ebenfalls zu 100% im PE-Abfallstrom recyclingfähig. Als verkaufsförderndeMaßnahme können Anwender damit hergestellte Tuben mit dem lizenzfrei nutzbaren„I ́m green™“ Logo der Braskem kennzeichnen. Die Verwendung des Logos setzt die Nennung des nachwachsenden Rohstoffanteils (ermittelt nach ASTM D 6866) voraus. Zudem besteht die Möglichkeit, Zertifikate unabhängigerStellen zu erwerben, wie das „OK Biobased“des TÜV Austriaoder das „DIN geprüft“ von DIN Certcomit ihren jeweiligen Punkte-Bewertungssystemen.

Erste Anwendungen–attraktiv und erfolgreich

Emballator Tectubes, schwedischer Hersteller von spritzgegossenen und extrudierten Kunststoff-sowie Aluminiumtuben, hat bereits vor einigen Jahren den Schritt zum biobasierten Green PE vollzogen und ist damit dem Auftrag seiner Kunden und dem Trend gefolgt, dass Endverbraucher zunehmend Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit in ihre Kaufentscheidungen einbeziehen. Unterstützt von Polymerfront, dem schwedischen Distributor von FKuR, hatte das Unternehmen zuvor damit und mit der Alternative PLA intensive Tests durchgeführt. Dabei hatte sich das biobasierte PE auf Grund seiner besseren Barrierewirkung gegenüber Wasser und seiner einfacheren Verarbeitbarkeit durchgesetzt.

Dazu Jan-Erik Svensson, strategischer Einkaufbei Emballator Tectubes: „Als erster Hersteller, der Green PE für Tuben einsetzte, standen wir vor einer beachtlichen Herausforderung. Spezielle Compounds wurden entwickelt, alle Verarbeitungsparameter und die Werkzeuge wurden optimiert, und erst nach einer Vielzahl von Produktionstests und Ergebnisanalysen war dasoptimale Ergebnis erreicht. Auch dabei war die Hilfe von Polymerfront extrem wertvoll.“ Heute setzt das Unternehmen Green PE für Tuben in unterschiedlichsten Größen mit Volumen von 5 bis 275 ml ein und verwendet diesen Biokunststoff darüber hinaus auch für die Herstellung zugehöriger Verschlusskappen.

Der Anfang einer vielversprechenden Entwicklung

Zusammenfassend erläutert Patrick Zimmermann, Leiter Marketing & Vertrieb von FKuR: „Green PE bietet idealeEigenschaften für diesen Zweck. Darum ist unsere Zusammenarbeit mit Herstellern von Kosmetiktuben bereits sehr erfolgreich.Aber tatsächlich sehen wir die hier genannten Beispiele erst als Anfang einer vielversprechenden Entwicklung. Sie zeigen, wie biobasierte Kunststoffe in diesem Anwendungsbereich besonders vorteilhaft eingesetzt werden können, weil sie auch im Verkaufsregal deutlich auf das Umweltbewusstsein von Markenartiklern hinweisen.

Darauf aufbauend sind wir an der Entwicklung weiterer Tubenanwendungen in den Bereichen Kosmetik und Healthcare beteiligt, wo wir anwendungstechnisch beraten und gegebenenfalls auch kundenspezifische Modifikationen unserer Biokunststoffe entwickeln. Ein gutes Beispiel dafür ist unser Terralene PP als teilweise biobasierterKunststoffmit den Eigenschaften von Polypropylen, aus dem z.B. für Verschlusskappen mit und ohne Filmscharnierhergestellt werden.“

Weitere Informationen:
www.fkur.com

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Letzte Aktualisierung am 17.06.2019
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